Gesundheitszustand

Alle Hunde die von A.D.A. Gran Canaria nach Deutschland abgegeben werden, sind gründlich auf ihren Gesundheitszustand untersucht worden. Routinemässig wird jeder Hund z.B. auf Filarien – Herzwürmer untersucht. Nur bei negativem Testergebnis dürfen Hunde ausreisen. Ein geringer Befall mit Mikrofilarien ist jedoch nicht immer nachweisbar, daher sollte man seinen Hund ruhig zur Sicherheit zu einem späteren Zeitpunkt nochmals prüfen lassen.

Alle Hunde sind gechipt, gründlich entwurmt, entfloht, gepflegt und haben – je nachdem wie lange sie in der Obhut von A.D.A. sind – auch mindestens die erste Impfung gegen Tollwut erhalten.

Alle Hunde die nach Deutschland eingeführt werden, müssen eine wirksame Tollwutimpfung spätestens 21 Tage vor der Ausreise erhalten haben, erst dann ist der Impfschutz bei einer Kontrolle nachweisbar. Die Tollwutimpfung darf bei Ausreise nicht älter als ein Jahr sein.

Welpen können erst ab frühestens drei Monaten geimpft werden, weshalb eine Ausreise erst am Ende des vierten Lebensmonats möglich ist. Gerade bei den Welpen achten die Tierärzte von A.D.A. besonders darauf, dass die antiparasitäre Behandlung vollständig abgeschlossen ist und die Welpen sich in einem guten körperlichen Allgemeinzustand befinden, bevor die erste Impfung erfolgt, damit die Welpen die Impfung gut vertragen. Wann die erste Impfung erfolgt ist also von ihrem Auffinde-Zeitpunkt und ihrem körperlichen Zustand abhängig.

Die Nachimpfung des Welpen ist drei Wochen nach der Erstimpfung – häufig also zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland notwendig.

Wir haben die Erfahrung gemacht dass es nach der Ankunft von Hunden/Welpen in ihrem neuen Zuhause durch den Stress und die Klima- und Futterumstellung oft zu Verdauungsproblemen kommt (Durchfall) und warten dann stets, bis sich der Welpe wieder stabilisiert hat, bevor eine Nachimpfung vorgenommen wird.

Die häufig geäußerte Besorgnis, ob die Hunde aus Gran Canaria frei von Leishmaniose sind ist im Normalfall unbegründet. Die Kanarischen Inseln liegen im Atlantik, wo der Sandfloh, der diese Krankheit hervorruft, nicht beheimatet ist. Leishmaniose kann nur durch diese spezielle Flohart weiter gegeben werden – eine Ansteckung von Hund zu Hund ist unmöglich. Daher kommt Leishmaniose bei Hunden die auf Gran Canaria geboren sind und die Insel nicht verlassen haben, nicht vor. Auch die Erreger anderer Mittelmeerkrankheiten wie Babesiose und Erlichiose gedeihen auf Gran Canaria nicht.

Bei älteren Hunden mit unbekannter Vergangenheit kann man vorsichtshalber, frühestens mit einem Jahr und etwa sechs Monate nach der Einreise einen MMC Test vornehmen lassen.

Wenn Ihr Hund in Deutschland ankommt ist er gechipt, entwurmt, entfloht, sauber, auf Filarien getestet und hat mindestens eine Tollwut-Grundimmunisierung.